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“BASF Trading Centres” sind auf Wachstum programmiert

September 26, 2002 by · Leave a Comment 

Von Kopf bis Fuß ausgerichtet auf die Vermarktung von Spezialchemikalien an Kleinmengenkunden – das sind die acht “BASF Trading Centres” für Europa, die noch in diesem Jahr am Markt ihre Arbeit aufnehmen (Spezialchemikalien sind unter anderem Tenside für die Wasch- und Reinigungsmittelindustrie, Dispersionen und Pigmente sowie Bauchemikalien und Klebrohstoffe).

Die Trading Center gehen aus den früheren BASF-Handelsgesellschaften hervor, die ein breites Produktportfolio vertrieben haben. Mit ihren spezialisierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern fokussieren sie sich künftig aber voll auf die Abnehmer von Spezialchemikalien. Für die weiteren BASF-Handelsprodukte werden künftig andere Vertriebswege gewählt.

“BASF Trading Centres” wurden für alle größeren Märkte Westeuropas gegründet: Frankreich (bisher BASCOM), Italien (bisher BASF Trading Chemicals) und Deutschland (bisher TENSID-Chemie) sowie grenzüberschreitend für Belgien und die Niederlande (bisher BASCOM), Österreich (bisher BASF ChemTrade), Schweiz (bisher BASCOM AG), die Nordischen Länder Schweden, Dänemark, Finnland, Norwegen und Island (bisher BASIS Kemi), Spanien (bisher Norteña de Distributión, bekannt als Nordisa) und Portugal (bisher Margo) und United Kingdom/Irland (bisher Cheadle Colour & Chemicals).

“Wir haben eine flexible Organisation mit knapp 200 unternehmerisch handelnden Mitarbeitern vor Ort, die sich gemeinsam mit ihren Logistikpartnern ihren lokalen Kundenindustrien verpflichtet fühlen und sich gleichermaßen bewusst sind, dass sie in einem europäischen Netzwerk arbeiten”, beschreibt Trading-Chef Chris Dale das Ziel der neuen Konzeption. Er führt künftig die bisher unabhängig voneinander tätigen Handelsgesellschaften für Spezialchemikalien und erwartet hohe Synergien aus der europäischen Zusammenarbeit und der engen Kooperation mit der BASF Aktiengesellschaft.

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IG BCE: Zusätzliche Chemie-Tarif-Förderung unter Dach und Fach

September 26, 2002 by · Leave a Comment 

Pensionsfonds in Gründung Mit einem neuartigen Tarifvertrag haben IG BCE und Chemie-Arbeitgeber die bereits seit 1998 geltende tarifliche Altersvorsorge für die rund 590.000 Beschäftigten der westdeutschen chemischen Industrie an die gesetzliche Neuregelung angepasst und weiter ausgebaut. Über die gesetzlichen und schon bestehenden tariflichen Möglichkeiten hinaus erhalten die Arbeitnehmer eine zusätzliche Chemie-Förderung. Für jede 100 Euro, die ein Arbeitnehmer für seine Altersvorsorge aufwendet, erhält er einen Aufstockungsbeitrag von 13 Euro. Werner Bischoff, Verhandlungsführer der IG BCE: “Mit diesen Vereinbarungen setzen wir unsere innovative Tarifpolitik fort. Die zusätzliche Altersvorsorge steht in der chemischen Industrie auf einem soliden Fundament. Der neue Pensionsfonds komplettiert die vorhandenen Instrumente und Wege. Wir haben insgesamt eine sehr attraktive Lösung gefunden.”

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Patente: Raus aus der Schublade, rein in die Anwendung

September 26, 2002 by · Leave a Comment 

Ascenion GmbH vermittelt erste Lizenzierung eines GBF-Patents

Patentierte Erfindungen schlummern oft ungenutzt in der Schublade und kosten dann mehr als sie einbringen. Die Ascenion GmbH vermarktet seit Mai 2002 im Auftrag der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) solche Patente. Jetzt vermittelte sie den ersten Vertrag: Die Firma AIMS Scientific Products GmbH erwarb eine Exklusiv-Lizenz an einem GBF-Patent, das Grundlage für die Herstellung einer neuartigen modifizierten Zellulosemembran ist.

AIMS, gegründet von den GBF-Wissenschaftlern Dr. Norbert Zander und Dr. Ronald Frank, ist ein kleines Unternehmen, das von Anfang an schwarze Zahlen schrieb. Es stellt Membranen und beschichtete Oberflächen für Forschungszwecke her. Mit der jetzt erworbenen Lizenz soll das Angebot erweitert werden. Die Erfindung wird von AIMS für Deutschland und England einlizenziert.

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Acrylmonomeren-Geschäft der BASF in Großbritannien und Irland

September 25, 2002 by · Leave a Comment 

In Großbritannien und Irland wird der Vertrieb der BASF von Acrylmonomeren in Fässern ab Oktober 2002 von Honeywill & Stein Ltd., Sutton, Surrey, übernommen. Die Belieferung mit Tankwagen hingegen wird weiterhin direkt durch die BASF erfolgen. Mit dieser Maßnahme möchte das Unternehmen sein Leistungsangebot für diesen bedeutenden Markt weiter verbessern, um bedarfsgerecht auf spezielle Kundenbedürfnisse reagieren zu können.

In Kontinentaleuropa vertreibt Interorgana Chemiehandel GmbH+Co.KG, Köln, bereits Acrylmonomere für die BASF. Die seit 25 Jahren bestehende, vertrauensvolle Geschäftsbeziehung mit diesem Unternehmen war maßgeblich für die Kooperation mit Honeywill & Stein. Sowohl Honeywill & Stein als auch Interorgana sind Mitglieder der IMCD Group B.V., Rotterdam, Niederlande.

Die BASF ist weltweit der größte Hersteller von Acrylsäure und Acrylsäureestern. Acrylsäure ist das wichtigste Vorprodukt für die Herstellung von Superabsorbern, der wirksame Bestandteil von Babywindeln und anderen Hygieneprodukten. Aus Acrylsäureestern, den wichtigsten Acrylsäure-Folgeprodukten, werden Bautenanstrichmittel, Klebrohstoffe und Bauchemikalien produziert.

Förderpreis des Verbandes der Mineralfarbenindustrie

September 24, 2002 by · Leave a Comment 

Der Fachbereich Technische Chemie der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg erhält den einmalig ausgeschriebenen Förderpreis des Verbandes der Mineralfarbenindustrie e.V. (VdMi). Für 100.000 Euro kann der Fachbereich zusätzliche Geräte für die Ausbildung der Studenten anschaffen. Dr. Ulrich Koemm, Vorstandsvorsitzender der Bayer Chemicals und des Verbandes der Mineralfarbenindustrie hob die Vorrangstellung der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule für die Branche hervor.

Zur Förderpreis-Übergabe waren der Vorstand des Verbandes der Mineralfarbenindustrie e.V. (VdMi) nach Nürnberg gekommen. Dr. Ulrich Koemm (Bayer AG), Vorstandsvorsitzender der Bayer Chemicals sowie des Verbandes der Mineralfarbenindustrie übergab den Scheck an Prof. Dr. Eberhard Aust vom Fachbereich Technische Chemie. Dr. Koemm erläuterte die Hintergründe des Förderpreises: Angesichts der zurückgehenden staatlichen Leistungen sehe sich der Verband gefordert, eine zeitgemäße technische Ausstattung der Ausbildungseinrichtungen sichern zu helfen. Die Mitglieder des VdMi hätten sich daher entschlossen, einmalig einen Förderpreis in Höhe von 100.000 Euro auszuloben, mit dem die Hochschule Geräte für die Ausbildung ihrer Studenten anschaffen kann. Dr. Koemm: “In einer Mitgliederumfrage haben wir die für die im VdMi vertretenen Branchen wichtigsten Fachhochschulen ermittelt, wobei die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg eine Vorrangstellung einnimmt.”

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BASF verkauft ihre Eigenhandels-Geschäfte im europäischen Kleinkundenmarkt

September 23, 2002 by · Leave a Comment 

Ab November 2002 übergibt die BASF im Bereich der Technischen und der Styrol-Kunststoffe ihre europäischen Eigenhandels-Aktivitäten an externe Vertriebspartner. Ziel ist es, die Kunden von Kleinmengen- und Nischenprodukten schneller und flexibler zu bedienen. Betroffen ist das Kleinhandelsgeschäft in der Schweiz, in Spanien, Portugal, Großbritannien, Irland und in Italien.

Das Kunststoff-Geschäft der BASF-Gesellschaft Bascom AG in der Schweiz wird an die Firma ALBIS IMPEX AG übergeben. Die Kunststoff-Aktivitäten in den übrigen genannten Ländern übernimmt die neu gegründete Handelsgesellschaft Ultrapolymers N.V. mit Sitz in Dilbeek, Belgien. Die Anteilseigner von Ultrapolymers sind Ravago S.A., Luxemburg, das Management der neuen Gesellschaft und KBC Investco. Diese Veränderung betrifft die BASF-Gesell-schaften Nordisa in Spanien und Margo in Portugal sowie die Kunststoff-Bereiche der Firma Cheadle Colours and Chemicals in Großbritannien/Irland und der BASF Trading Chemicals in Italien.

Somit stützt sich der Kunststoff-Vertrieb der BASF bei der Betreuung von Kleinkunden sowie der Lieferung von Kleinmengen künftig auf die drei großen Vertriebspartner ALBIS, Schulman und Ultrapolymers.

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Biomoleküle helfen im Kampf gegen Produktpiraten

September 23, 2002 by · Leave a Comment 

Zum Test auf Echtheit benötigt man einen Stift mit einer Detektionsflüssigkeit
und das Lesegerät. Die Technik beruht auf der Eigenschaft des Biomoleküls DNS
als Informationsträger. DNS besteht aus vier Bausteinen, die wie Perlen auf
einer Schnur angeordnet sind. Zwei genau zueinander passende Einzelstränge bilden
jeweils einen Doppelstrang. Die Etiketten enthalten einzelsträngige DNS aus
20 bis 30 Bausteinen. Die Zahl der Kombinationen entspricht vier hoch der Anzahl
der Bausteine – bei 20 sind es mehr als eine Billion Möglichkeiten. Wenn der
codierende Einzelstrang mit dem einzig passenden Strang aus dem Stift zusammenkommt,
bildet sich ein Doppelstrang, der zusätzlich mit einen fluoreszierenden Farbstoff
verbunden ist. Das Lesegerät erfasst die Fluoreszenz und bestätigt mit einem
Signal die Echtheit des Etiketts. Das System kann nicht überlistet werden: Die
DNS-Stränge sind zu kurz und ihre Konzentration zu gering, um ihre Abfolge mit
allen verfügbaren Verfahren analysieren zu können. Außerdem befinden sich zur
Verschleierung in der Detektionsflüssigkeit und dem Etikett eine Vielzahl weiterer
Stränge, die ein Fälscher nicht von dem Markierungsstrang unterscheiden kann.
Mit einem Etikett, das bereits den Fluoreszenzfarbstoff enthält, kann das Auslesegerät
auch nicht überlistet werden, da der Ausle-seprozess zweistufig gestaltet ist
und bei den zwei Messvorgängen eine Änderung des detektierten Signals erfolgen
muss. Jeder Kunde hat zudem die Möglichkeit, seinen speziellen DNS-Code zu bekommen.

 

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Basischemie spürt Konjunkturerholung am ehesten

September 21, 2002 by · Leave a Comment 

Frankfurt (Reuters) – Hersteller von Basischemikalien sind nach Einschätzung von Branchenexperten in der Chemie stets die ersten, die von einem deutlichen Konjunkturaufschwung profitieren. Ist die Wirtschaft jedoch auf Talfahrt, trifft es sie umgekehrt am härtesten.”Bei einem Aufschwung nimmt die Nachfrage nach allen Chemieprodukten zu und Ausgangsstoffe für chemische Enderzeugnisse sind die Basischemikalien”, sagt Chemieanalyst Martin Rödiger von der DZ Bank. Zu den deutschen Unternehmen, die in diesem Segment tätig sind, gehören etwa die Kronberger Celanese AG, aber auch die BASF (Xetra: 515100.DE – Nachrichten – Forum) mit einem Teil ihrer Geschäfte.

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Bayer CropScience gibt Getreideherbizid an Arvesta Corp. ab

September 20, 2002 by · Leave a Comment 

Monheim – Bayer CropScience beabsichtigt, das Getreideherbizid Everest® an die Arvesta Corporation mit Sitz in San Francisco zu veräußern. Eine entsprechende Vereinbarung der beiden Unternehmen benötigt noch die Zustimmung der Kartellbehörden in den USA und Kanada. Einzelheiten des Abkommens werden nicht mitgeteilt.
Der Verkauf von Everest® ist Teil der Auflagen, unter denen die U.S. Federal Trade Commission und das Canadian Competition Bureau der Akquisition von Aventis CropScience durch Bayer zugestimmt hatten.

Everest® ist seit Oktober 2000 zur selektiven Gräserbekämpfung im frühen Nachauflauf (insbesondere Flughafer und grüne Borstenhirse) in Sommer- und Winterweizen zugelassen. Mit Everest®, das zur Zeit vor allem in Kanada und den Vereinigten Staaten im Handel ist, haben die Landwirte die Möglichkeit, Resistenzentwicklungen bei der Gräserbekämpfung vorzubeugen.

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Halbleiterkrise zwingt Heraeus Quarzglas zum Personalabbau in Deutschland

September 19, 2002 by · Leave a Comment 

Hanau, den 17. September 2002. Die anhaltende Krise der internationalen Halbleiterindustrie, deren Erholung weiterhin nicht in Sicht ist, zwingt die Heraeus Quarzglas GmbH & Co. KG, ein Tochternehmen des weltweit tätigen Edelmetall- und Technologiekonzerns Heraeus Holding GmbH, nun auch zu einem Abbau von ca. 240 Arbeitsplätzen in Deutschland. Hinzu kommt, dass dem Unternehmen mit der extremen Schwäche der Telekommunikationsindustrie ein weiteres Marktsegment ebenfalls weitgehend weggebrochen ist.

“Trotz der großen Anstrengungen, die wir zur langfristigen Beschäftigungssicherung seit November 2001 unternommen haben, sehen wir uns durch die anhaltend negative Entwicklungen der internationalen Halbleiter- und Telekommunikationsindustrie zu diesem Schritt gezwungen,” erklärte Geschäftsführer Dr. Walter Körmer diese Entscheidung. “Wir bedauern diesen Schritt außerordentlich, aber wir müssen unsere Struktur an den gegenüber dem Vorjahr um 30 % zurückgegangenen Umsatz anpassen, um in diesem Marktumfeld weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben.”

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