‘Leuchtturm-Effekt’ und Nanomagnetismus.
December 7, 2002 by admin · Leave a Comment
Verleihung des Innovationspreises Synchrotronstrahlung an Dr. Ralf Röhlsberger und des Ernst-Eckhard-Koch Preises an Dr. Tobias Lau und Dr. Fabrice Wilhelm.
Im Rahmen des 21. BESSY-Nutzerkongresses ist am 5. Dezember der Ernst-Eckhard-Koch Preis für herausragende Dissertationen aus dem Bereich Synchrotronstrahlung an Tobias Lau (Universität Hamburg) und Fabrice Wilhelm (Freie Universität Berlin, ESRF Grenoble) vom Verein der Freunde und Förderer von BESSY verliehen worden. Der Rostocker Physiker Ralf Röhlsberger erhielt den Innovationspreis Synchrotronstrahlung für neuartige methodische Entwicklungen auf dem Gebiet der Bereitstellung und Nutzung von Synchrotronstrahlung. Wie der Vereinsvorsitzende Wolfgang Gudat betonte, gab es für den Europa weit ausgeschriebenen Innovationspreis zahlreiche Bewerbungen.
Röhlsberger wurde für seine Bahn brechenden Arbeiten in der kernresonanten Absorption von Synchrotronstrahlung ausgezeichnet. Bei seiner als “Nuklearer Leuchtturm-Effekt” bekannt gewordenen Methode rotiert die zu vermessende Probe mit bis zu 35,000 Umdrehungen pro Minute. Die einfallende Röntgenstrahlung wird nicht in Vorwärtsrichtung, sondern in Abhängigkeit von der Lebensdauer der angeregten Kernniveaus und der Rotationsgeschwindigkeit der Probe um einen Winkel gedreht wieder abgestrahlt – ähnlich wie bei dem Licht eines Leuchtturms. Dadurch können neue spektroskopische Untersuchungen beispielsweise an magnetischen Werkstoffen mit außerordentlicher Präzision gemessen werden, ohne dass die Synchrotronstrahlungsquelle in einem bestimmten Modus (Single-Bunch-Modus) betrieben werden muss. Der Leuchtturm-Effekt ist aber nur ein prominenter Teil der Arbeiten Röhlsbergers. In seiner Laudation sprach der Paderborner Physiker Gerhard Wortmann von “ungewöhnlich erfolgreichen Arbeiten, die neue und elegante Experimente mit Synchrotronstrahlung ermöglichen”.
Schott Glas seit 50 Jahren in Mainz.
December 6, 2002 by admin · Leave a Comment
Der Aufbau des neuen Hauptwerkes vor 50 Jahren war einer der
wichtigsten Meilensteine der Schott-Geschichte. Nach den schwierigen Jahren
infolge des Zweiten Weltkrieges, dem “Zug der 41 Glasmacher” von Jena in den
Westen Deutschlands und der Enteignung des Stammhauses in Jena war die Neuansiedlung
von Schott in Mainz ein Neubeginn fast aus dem Nichts. Heute ist Schott mit
4.600 Mitarbeitern der größte industrielle Arbeitgeber in Mainz und damit ein
wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region.
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ACHEMA-Fernsehpreis 2003: Vorschlags-Einreichungen noch bis 15. Januar 2003
December 6, 2002 by admin · Leave a Comment
10.000 Euro für einen TV-Filmbeitrag, der Wissenschaft und Technik für die breite Öffentlichkeit transparent macht. Die feierliche Preisverleihung findet am 21. Mai 2003 im Rahmen der ACHEMA in Frankfurt am Main statt.
Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. vergibt anläßlich der 27. ACHEMA im Mai 2003 bereits zum dritten Mal den ACHEMA-Fernsehpreis. Vorschläge können noch bis spätestens 15. Januar 2003 eingereicht werden.
Dieser mit 10.000 Euro dotierte Preis wird an den Autor/die Autorin eines Fernsehfilmbeitrages aus dem deutschsprachigen Raum verliehen, der/die Themen aus den Bereichen Chemische Technik, Biotechnologie und Umweltschutz einer breiten Öffentlichkeit in hervorragender Weise objektiv und allgemeinverständlich vermittelt hat.
Neue Entwicklungen in Naturwissenschaft und Technik prägen ganz unmittelbar den Fortschritt unserer Gesellschaft. Das Fernsehen als Informations-Medium Nr. 1 leistet dazu eine Menge, um Wissenschaft und Technik auch im Alltag erlebbar und für die Gesellschaft transparent zu machen: ob Biochips und Gentechnik für die Medizin, neue Werkstoffe für Produkte des täglichen Lebens oder erneuerbare Energiequellen und umweltfreundliche und ressourcensparende Verfahren.
Mehr Sicherheit für Lebensmittel.
December 5, 2002 by admin · Leave a Comment
“Kooperationspreis Food Processing NRW 2002” für Isotopenanalyse
Am 4. Dezember erhielten das Forschungszentrum Jülich, die AgroIsolab GmbH und die Agrosom GmbH gemeinsam den Kooperationspreis Food Processing des Landes Nordrhein-Westfalen. Für das Forschungszentrum nahm die Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dorothee Dzwonnek den Preis im Rahmen einer Feierstunde in Dortmund entgegen. Die AgroIsolab GmbH verwendet die Isotopenanalyse, um die Herkunft von Lebensmitteln zu analysieren. Die Gründung des jungen Unternehmens ergab sich aus einer zweijährigen erfolgreichen Kooperation zwischen dem Forschungszentrum Jülich und der Agrosom GmbH in Echem.
Der Wettbewerb “Kooperation und Innovation in der Prozesskette Food-Processing NRW” prämiert die innovativsten und wirtschaftlich sinnvollsten Kooperationen in der Ernährungsindustrie. Ein Punkt dabei ist sicherlich die möglichst rasche und effektive Rückverfolgung der Herkunft verschiedenster Lebensmittel, denn Rinderwahnsinn, Maul- und Klauenseuche und Nitrofenskandal haben Verbraucher und Handel tief verunsichert. So wurde der diesjährige “Sonderpreis” an eine Kooperation vergeben, die sich speziell diesem Problem widmet: Mithilfe der Isotopenanalyse kommt die junge Firma AgroIsolab fast jedem Etikettenschwindel auf die Spur. Die Methode wurde unter der Leitung von Prof. Hilmar Förstel im Forschungszentrum Jülich in den letzten Jahren bis zur Marktreife optimiert.
Designer-Tenside von BASF senken Stromverbrauch von Kühlschränken
December 5, 2002 by admin · Leave a Comment
Man nennt sie die “fleißigen Verbindungen”: Tenside, das sind Stoffe, die durch
eine Herabsetzung der Oberflächenspannung nicht mischbare Flüssigkeiten miteinander
mischbar machen. Wie Tenside an der Oberfläche von Wasser und Schmutz wirken,
ist für uns eine alltägliche Erfahrung. Wenn es in der Badewanne oder am Spülbecken
schäumt, Schmutz oder Fett im Wasser gelöst werden, sind Tenside im Spiel.
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Ölhungrige Mikroben kennen keine Grenzen,
December 5, 2002 by admin · Leave a Comment
Trotz Intifada: Ein deutsch-israelisch-palästinensisches Forschungsprojekt
überlebt. Schon lange hat Prof. Jamal Safi, Leiter des Instituts für Umweltschutz
und Umweltforschung EPRI in Gaza, seine Kollegen aus Israel und Deutschland
nicht mehr in seiner Heimat empfangen können. Checkpoints und schwer bewaffnete
Milizen signalisieren: Hier soll nichts und niemand durch. Nicht aus Israel
nach Gaza und erst recht nicht umgekehrt
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Unternehmensgeschichte der BASF in Berlin präsentiert
December 4, 2002 by admin · Leave a Comment
Mit einem Empfang im Schöneberger Rathaus in Berlin stellte die BASF das soeben
im Verlag C.H.Beck erschienene Werk “Die BASF – Eine Unternehmensgeschichte”
vor. “Unternehmensgeschichte ist dann von besonderem Wert, wenn sie neben dem
analytischen Blick auf das Objekt der Untersuchung die Sicht auf größere ökonomische
und politische Zusammenhänge weitet. Das ist in dem neuen Buch eindrucksvoll
gelungen”, sagte Max Dietrich Kley, stellvertretender Vorstandsvorsitzender
der BASF Aktiengesellschaft, bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste aus vielen
Bereichen des öffentlichen Lebens. Vier renommierte Historiker haben in jahrelanger
Archivrecherche alle verfügbaren Quellen ausgewertet, um nahezu 140 Jahre deutscher
und internationaler Wirtschaftsgeschichte am Beispiel des heute weltgrößten
Chemieunternehmens widerzuspiegeln.
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Molekulare Fotografie.
December 3, 2002 by admin · Leave a Comment
Wissenschaftler der Universität von Oklahoma haben in einem Flüssigkristall-Molekül ein Bild mit 1024 Pixeln gespeichert. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe.
Demnach speicherten Bing Fung und Kollegen die Daten in Form von so genannten Qubits, das heißt in der Wechselwirkungen der magnetischen Momente der Wasserstoffatome in dem Flüssigkristall.
Brauchen wir neue Strategien zur Bewertung und Risikobegrenzung von Spurenstoffe
December 3, 2002 by admin · Leave a Comment
Die DECHEMA veranstaltet vom 16.-19. März 2003 im Schloß Tutzing am Starnberger See das 41. Tutzing-Symposion zum Thema: “Pharmazeutische Reststoffe und endokrin wirksame Substanzen in Gewässern: Brauchen wir neue Strategien zur Bewertung und Risikobegrenzung?”
Pharmazeutische Reststoffe und hormonell wirksame Substanzen treten in der aquatischen Umwelt stellenweise in Konzentrationen im ng/l-µg/l Bereich auf. In den letzten Jahren ist ein enormer Erkenntniszuwachs bei den Umweltwirkungen dieser Stoffgruppen zu verzeichnen, der in die Bewertung potentieller Risiken eingeht. Trotz dieser Entwicklung bestehen in vielen Bereichen nach wie vor große Erkenntnislücken, die den Umgang mit diesem Thema in der Praxis erschweren.
Auf dem 41. Tutzing-Symposion werden die unterschiedlichen Facetten der aktuellen Entwicklung im Bereich pharmazeutischer Reststoffe und hormonell wirksamer Substanzen dargestellt und aus der Sicht von Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden und Versorgungsunternehmen diskutiert. Darauf basierend werden für diese Stoffgruppen gemeinsame Wege zu einer wirkungsvollen Folgeabschätzung, sowie Strategien zur Risikobegrenzung und -vermeidung aufgezeigt.
Zehnte Ausgabe des BASF-Kundenmagazins „plastics“
December 2, 2002 by admin · Leave a Comment
Zu den wesentlichen technologischen Veränderungen bis 2015 gehört der steigende
Einsatz von innovativen Werkstoffen in der Karosserie, so eine Studie von Mercer
Consulting und der Hypovereinsbank.
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Grund genug für „plastics“, das Kundenmagazin der BASF-Kunststoffsparte, sich
diesmal mit der Zukunft der Kunststoff-Karosserie zu beschäftigen. Was sich
die BASF von der neuen europäischen Vertriebsstruktur verspricht, beschreibt
der Sonderteil „Neue Vertriebsstrategie für Kunststoffe“.





