Chemie-Gipfel in Frankfurt. Ergebnisse zweitägiger Konsultationen
June 29, 2002 by admin · Leave a Comment
Repräsentanten der großen chemischen Gesellschaften aus den USA, aus Japan, Deutschland, Großbritannien sowie den Niederlanden und Frankreich trafen sich am 21. und 22. Juni auf Einladung der Gesellschaft Deutscher Chemiker in Frankfurt, um die wichtigsten Felder künftiger Aktivitäten und Kooperationen zu diskutieren. Dem Treffen waren ähnliche Veranstaltungen in Washington, DC, und bei Ascot (GB) vorangegangen.
Die chemischen Gesellschaften des Chemie-Gipfels sprachen sich für Allianzen zum Nutzen der Chemiker in den verschiedenen Kontinenten aus. Entsprechende Vereinbarungen wollen die chemischen Gesellschaften vorbereiten, und es soll sich ein Netzwerk bilateraler Kooperationen bilden.
Wissenschaftler aus zahlreichen kleinen wissenschaftlichen Gesellschaften sollen auch als Mitglieder der großen Gesellschaften mit ihrem umfangreichen Leistungsangebot gewonnen werden. Dabei dürfte das Angebot der Fachgruppen von besonderem Interesse sein. Vorgeschlagen wurden auch Kooperationen, um herausragende interdisziplinäre Konferenzen zu organisieren.
Chemikalien.de Mitarbeiter gesucht!
June 28, 2002 by admin · Leave a Comment
Liebe Gäste, Liebe Mitlieder,
Wir suchen derzeit 2-3 Mitarbeiter, die uns helfen das Branchenverzeichnis aufzubauen bzw. zu erweitern.
Programmierkenntnisse sind nicht notwendig. Gut wären eine Flatrate. Die Arbeit kann von zu Hause am eigenen PC erledigt werden.
Wer Interesse hat und nebenbei noch etwas Geld verdienen will, melde sich doch bitte per email an info@chemikalien.de.
Wir melden uns dann mit genauen Informationen.
Vielen Dank . Chemikalien.de Team
Chemielaborant / Chemielaborantin [Teil 2]
June 28, 2002 by admin · Leave a Comment
Heute stellt Ihnen Chemikalien.de den Teil 2 der Reihe Berufsgruppen der Chemie vor:
Chemielaborant / Chemielaborantin:
Wussten Sie, dass 50 Prozent der Chemieprodukte, die es heute gibt, erst in den letzten zehn Jahren entwickelt wurden? Daran erkennen Sie, wieviel Dynamik in der Chemie steckt. Die Forschung „brütet“ ständig Neues aus. Chemielaboranten sorgen dafür, dass die Ideen der Wissenschaftler Wirklichkeit werden. Sie bereiten Versuche vor, analysieren, synthetisieren, messen und kontrollieren die Produktqualität.
Als Chemielaborant arbeiten Sie eng mit den Chemikern des Unternehmens zusammen: in der Qualitätssicherung oder Forschung. Mit zunehmender Berufserfahrung werden Sie viele Aufgaben selbständig und eigenverantwortlich durchführen. Je mehr Erfahrung Sie mit der Zeit bekommen, desto anspruchsvoller wird Ihr Aufgabengebiet – der ideale Beruf für Leute, die einen Draht zur Naturwissenschaft suchen.
Berufsausbildung
Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Die dreieinhalbjährige Ausbildung erfolgt im Wesentlichen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule.
Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich.
AGGRESSIVER SAUERSTOFF
June 27, 2002 by admin · Leave a Comment
Satelliten, orbitale Teleskope und die Internationale Raumstation sind einer bisher unterschätzten Gefahr ausgesetzt: Ihr Teflon-Schutzschild wird von extrem aggressiven Sauerstoffatomen zerstört.
Allen Raumfahrzeugen, die in den oberen Atmosphärenschichten zwischen 180 und 650 Kilometer Höhe den Planeten umkreisen, droht die langsame Zersetzung: An ihrer Hülle nagt atomarer Sauerstoff, warnen Wissenschaftler der City University of New York. Gefährdet sind unter anderem das Hubble-Teleskop, die 400 Kilometer über der Erde schwebende Internationale Raumstation (ISS) und die Shuttle-Flotte der US-Raumfahrtbehörde Nasa.
OPEC behält Förderquoten bei
June 27, 2002 by admin · Leave a Comment
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) behält ihre geltenden Förderquoten bis Ende September bei. Darauf haben sich erwartungsgemäß die Ölminister des Kartells auf ihrer Sondersitzung in Wien geeinigt. Gleichzeitig wurde Venezuelas Ölminister Alvaro Silva Calderón zum neuen Generalsekretär bestellt.
Read more
Richard Willstätter (1872-1942)[Geschichte Teil 3]
June 27, 2002 by admin · Leave a Comment
Die Verleihung des Nobelpreises für Chemie an Richard Willstätter ist grösstenteils auf seine zwischen 1905 und 1912 an der ETH Zürich geleistete Arbeit zurückzuführen. Mit seinen Studenten und Assistenten hat Willstätter als Professor für Chemie die Struktur des Chlorophylls aufgeklärt. Er hat auch aufgezeigt, dass dieses grüne Pigment, das den Pflanzen erlaubt, Lichtenergie umzuwandeln, Magnesium enthält. Nach der Analyse von mehr als hundert Pflanzen kam er zum Schluss, dass zwei Arten Chlorophyll bestehen: Chlorophyll a, eher grün-blau, und Chlorophyll b von grüngelblicher Farbe. In weiteren Forschungsarbeiten bewies der Chemiker daraufhin, dass das Chlorophyll eine dem Häm, dem roten Blutpigment, das den Sauerstoff transportiert, ähnliche Struktur besitzt.
Willstätter hat sich ausser für Chlorophyll auch noch für andere pflanzliche Pigmente interessiert, vor allem für Anthocyanine. Um ihre chemische Zusammensetzung zu analysieren, entwickelte er neue Methoden zur Gewinnung und Reinigung. 1912 kehrte er nach Deutschland zurück. Nach wie vor von der Chemie der Naturstoffe fasziniert, widmete er sich mit grosser Intensität dem Studium der pflanzlichen Enzyme und isolierte dabei zahlreiche Varianten, wie z.B. Saccharase, Peroxydase und Lipase. 1915, als er am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin lehrte, wurde ihm der Nobelpreis für Chemie verliehen, und zwar «in Anerkennung seiner Forschung auf dem Gebiet der Pflanzenpigmente, insbesondere für seine Arbeiten über Chlorophyll».
Radikale bei der Entstehung von Ziegler-Natta-Katalysatoren beobachtet
June 26, 2002 by admin · Leave a Comment
Polyethylen und Polypropylen sind zwei Kunststoffe, die aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Technisch werden sie durch Kupplung der Gase Ethen oder Propen an der Oberfläche eines festen, so genannten Ziegler-Natta-Katalysators* erzeugt. Wie dieser allerdings auf molekularer Ebene entsteht, weiß man bis heute noch immer nicht genau. Jetzt haben Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin um Thomas Risse und Hans-Joachim Freund den experimentellen Beweis für einen seit langem diskutierten Reaktionsmechanismus geliefert
Read more
Prisma auf NDR heute 2215 Uhr
June 25, 2002 by admin · Leave a Comment
Prisma-Magazin heute abend auf NDR. Unter anderem mit folgenden Themen:
Methan: brennendes Eis im Ewigen Eis .Jenseits des Polarkreises, im Nordwesten Kanadas, vermuten Geoforscher riesige Energievorräte. Es geht um Gashydrate, eine Mischung aus Methangas und Wasser, die etwa einen Kilometer tief unter dem Permafrostboden liegen sollen. Viele Experten halten diese Gashydrate für die Energiequelle der Zukunft. Prisma-Autor Torsten Sasse besuchte ein Wissenschaftlerteam vom Geoforschungszentrum Potsdam, das unter härtesten Lebensbedingungen im ewigen Eis der Arktis nach dem brennenden Eis sucht.
Ernennung Koordinator Jahr der Chemie 2003
June 24, 2002 by admin · Leave a Comment
Als Koordinator für das Jahr der Chemie 2003 wurde Dr. Holger Bengs ernannt. Er vertritt unter dem Dach der GDCh die Interessen der beteiligten Trägerorganisationen aus der Chemie. Insbesondere Fragen, die bei der Planung und Koordination lokaler Veranstaltungen zum “Jahr der Chemie”, sowie zu den Vergabekriterien des Logos “Jahr der Chemie” auftreten, können direkt an ihn gerichtet werden. Dr. Bengs ist selbst Diplom-Chemiker und bringt in seine neue Aufgabe Erfahrungen aus mehrjähriger Tätigkeit aus Forschung und Journalismus mit ein.
Das Berufsbild des Chemikanten[Teil1]
June 23, 2002 by admin · Leave a Comment
Chemikalien.de stellt ab sofort die Berufe in der Chemie vor. Heute Teil 1:
Die Berufsausbildung zum Chemikanten/innen (früher war er bekannt unter dem Namen Chemiefacharbeiter) findet im wesentlichen in drei- bis dreieinhalbjährige Ausbildung im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.
Inhalte und Ablauf
Im ersten Lehrjahr lernt man unter anderem:
– Maßnahmen zur Unfallverhütung und zur Vermeidung von Umweltbelastungen,
– wie man die Werkstoffe Glas, Metall und Kunststoff bearbeitet,
– wie Stoffe auf physikalischem und chemischem Weg vereinigt, getrennt und
gereinigt werden,
– wie man physikalische Größen mißt und Stoffkonstanten (z.B. Dichte) bestimmt,
– wie man Arbeitsabläufe dokumentiert;
im zweiten Ausbildungsjahr:
– anorganische und organische Verbindungen in Formeln darzustellen und Präparate
herzustellen,
– Rohrleitungsteile und Absperrorgane zu montieren,
– Meßwerte zu erfassen und zu registrieren,
– den Umgang mit speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS),
– Stoffe zu zerkleinern, trocknen und Gemische herzustellen,
– wie man Gemische trennt (Destillation),
– Stoffe durch Kristallisation und Umfällen zu reinigen.
Vor Beendigung des zweiten Lehrjahres muß die Zwischenprüfung absolviert und
bestanden werden.
Hier werden die erlernten handwerklichen, sowie die theoretischen Grundlagen
geprüft.
Im dritten bzw. im dritten und vierten Ausbildungsjahr lernt man:
– wie man den Einsatz von Arbeitsstoffen in Apparaturen vornimmt,
– die Berechnung von Stoffumsatz und Ausbeute,
– Störungen im Produktionsablauf festzustellen und entsprechende Maßnahmen zu
ihrer Beseitigung einzuleiten,
– welche biotechnologischen Verfahren es bei der Herstellung von Produkten gibt,
– wie man Proben nimmt und zur Analyse vorbereitet,
– Stoffkonstanten und Kennzahlen von Produkten zu bestimmen und die
Produktqualität zu beurteilen.



