IG BCE: Zusätzliche Chemie-Tarif-Förderung unter Dach und Fach
September 26, 2002 by admin · Leave a Comment
Pensionsfonds in Gründung Mit einem neuartigen Tarifvertrag haben IG BCE und Chemie-Arbeitgeber die bereits seit 1998 geltende tarifliche Altersvorsorge für die rund 590.000 Beschäftigten der westdeutschen chemischen Industrie an die gesetzliche Neuregelung angepasst und weiter ausgebaut. Über die gesetzlichen und schon bestehenden tariflichen Möglichkeiten hinaus erhalten die Arbeitnehmer eine zusätzliche Chemie-Förderung. Für jede 100 Euro, die ein Arbeitnehmer für seine Altersvorsorge aufwendet, erhält er einen Aufstockungsbeitrag von 13 Euro. Werner Bischoff, Verhandlungsführer der IG BCE: “Mit diesen Vereinbarungen setzen wir unsere innovative Tarifpolitik fort. Die zusätzliche Altersvorsorge steht in der chemischen Industrie auf einem soliden Fundament. Der neue Pensionsfonds komplettiert die vorhandenen Instrumente und Wege. Wir haben insgesamt eine sehr attraktive Lösung gefunden.”
Patente: Raus aus der Schublade, rein in die Anwendung
September 26, 2002 by admin · Leave a Comment
Ascenion GmbH vermittelt erste Lizenzierung eines GBF-Patents
Patentierte Erfindungen schlummern oft ungenutzt in der Schublade und kosten dann mehr als sie einbringen. Die Ascenion GmbH vermarktet seit Mai 2002 im Auftrag der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) solche Patente. Jetzt vermittelte sie den ersten Vertrag: Die Firma AIMS Scientific Products GmbH erwarb eine Exklusiv-Lizenz an einem GBF-Patent, das Grundlage für die Herstellung einer neuartigen modifizierten Zellulosemembran ist.
AIMS, gegründet von den GBF-Wissenschaftlern Dr. Norbert Zander und Dr. Ronald Frank, ist ein kleines Unternehmen, das von Anfang an schwarze Zahlen schrieb. Es stellt Membranen und beschichtete Oberflächen für Forschungszwecke her. Mit der jetzt erworbenen Lizenz soll das Angebot erweitert werden. Die Erfindung wird von AIMS für Deutschland und England einlizenziert.
Naturwissenschaften in der Schule
September 26, 2002 by admin · Leave a Comment
Fortbildung für Lehrer am 26. September an der Universität Jena
Jena (23.09.02) “Lebenslanges lernen” – dieses Motto gilt in besonderer Weise für die Multiplikatoren des Wissens: die Lehrerinnen und Lehrer. Ihnen bieten die Landesverbände des “Deutschen Vereins zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e. V.” (MNU) sowie des “Verbands Deutscher Biologen e. V.” (VdBiol) gemeinsam mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena am 26. September eine ganz spezielle Fortbildungsmöglichkeit an, einen Tag der “Mathematik und Naturwissenschaften in der Schule”. Diese Veranstaltung für Lehrer der Fächer Mathematik, Astronomie, Biologie, Chemie und Physik in Regelschule, Gymnasium und berufsbildender Schule ist Teil der “Jenaer Tage der Didaktik”, die das Zentrum für Didaktik i. G. der Uni Jena in diesem Jahr erstmals ausrichtet.
Acrylmonomeren-Geschäft der BASF in Großbritannien und Irland
September 25, 2002 by admin · Leave a Comment
In Großbritannien und Irland wird der Vertrieb der BASF von Acrylmonomeren in Fässern ab Oktober 2002 von Honeywill & Stein Ltd., Sutton, Surrey, übernommen. Die Belieferung mit Tankwagen hingegen wird weiterhin direkt durch die BASF erfolgen. Mit dieser Maßnahme möchte das Unternehmen sein Leistungsangebot für diesen bedeutenden Markt weiter verbessern, um bedarfsgerecht auf spezielle Kundenbedürfnisse reagieren zu können.
In Kontinentaleuropa vertreibt Interorgana Chemiehandel GmbH+Co.KG, Köln, bereits Acrylmonomere für die BASF. Die seit 25 Jahren bestehende, vertrauensvolle Geschäftsbeziehung mit diesem Unternehmen war maßgeblich für die Kooperation mit Honeywill & Stein. Sowohl Honeywill & Stein als auch Interorgana sind Mitglieder der IMCD Group B.V., Rotterdam, Niederlande.
Die BASF ist weltweit der größte Hersteller von Acrylsäure und Acrylsäureestern. Acrylsäure ist das wichtigste Vorprodukt für die Herstellung von Superabsorbern, der wirksame Bestandteil von Babywindeln und anderen Hygieneprodukten. Aus Acrylsäureestern, den wichtigsten Acrylsäure-Folgeprodukten, werden Bautenanstrichmittel, Klebrohstoffe und Bauchemikalien produziert.
Proffesurantritt: Prof. Dr. W. Oppermann, Universität Stuttgart
September 25, 2002 by admin · Leave a Comment
Der Rektor der TU Clausthal, Professor Dr. Ernst Schaumann, ernannte Professor
Dr. Wilhelm Oppermann, Universität Stuttgart, zum Professor für Physikalische
Chemie (C4) an der TU Clausthal.

Von Biosensoren und Biochips
September 25, 2002 by admin · Leave a Comment
Internationales Symposium aus Anlass des 60. Geburtstag von
Prof. Dr. Frieder W. Scheller am 27. September 2002
Zum Thema “Advances in Bioanalytics – From Electrochemistry of Biomolecules to Biomolecular Analytics” findet am 27. September 2002 ein internationales Symposium an der Universität Potsdam statt. Anlass für die Tagung ist der 60. Geburtstag von Prof. Dr. Frieder W. Scheller. Der in Fachkreisen weltweit anerkannte Wissenschaftler hat eine Professur für Analytische Biochemie am Institut für Biochemie und Biologie der Universität Potsdam inne. Das Symposium wird organisiert von der Universität Potsdam und dem Fraunhofer Institut für Biomedizintechnik gemeinsam mit BST-BioSensorTechnologie GmbH und BioHyTec e.V.
Im Mittelpunkt des Symposiums steht die Diskussion neuer Ergebnisse, Methoden und Prinzipien in allen Bereichen der Bioanalytik, die Biomoleküle als Erkennungselemente nutzen. Wissenschaftler aus Europa, Asien und den USA werden den Stand und die Trends der Analytik mit Biomolekülen darstellen. Dabei geht es unter anderem um Aspekte der Bioelektrochemie, der Biosensortechnologie, der Nanobiotechnologie und der Biochips. Dieses Wissen hat nicht nur theoretische Bedeutung, sondern wird im täglichen Leben genutzt, beispielsweise in der medizinischen Diagnostik, in der Lebensmittelanalytik oder der Umweltkontrolle.
Innovative Bauchemie
September 24, 2002 by admin · Leave a Comment
Bauchemiker und Bauingenieure tagen in Weimar
“Neue Betone: fester, schneller, leichter…” ist das Auftaktthema auf der Tagung “Bauchemie” der gleichnamigen Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) am 30. September und 1. Oktober an der Bauhaus-Universität Weimar. Die chemische Variierbarkeit von Baustoffen und deren daraus resultierende Qualitätsverbesserung sind die zentralen Themen der Tagung. Es werden aber auch die möglichen toxikologischen Risiken durch chemische Stoffe beim Bauen, Renovieren und Reinigen sowie ökologische Aspekte wie niedrigerer Energieverbrauch bei der Bauwerksnutzung oder Entsorgung der Abbruchmaterialien diskutiert. Die Tagung soll Bauchemiker und Bauingenieure zusammenführen und zum gegenseitigen Verständnis und Austausch beitragen.
Förderpreis des Verbandes der Mineralfarbenindustrie
September 24, 2002 by admin · Leave a Comment
Der Fachbereich Technische Chemie der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg erhält den einmalig ausgeschriebenen Förderpreis des Verbandes der Mineralfarbenindustrie e.V. (VdMi). Für 100.000 Euro kann der Fachbereich zusätzliche Geräte für die Ausbildung der Studenten anschaffen. Dr. Ulrich Koemm, Vorstandsvorsitzender der Bayer Chemicals und des Verbandes der Mineralfarbenindustrie hob die Vorrangstellung der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule für die Branche hervor.
Zur Förderpreis-Übergabe waren der Vorstand des Verbandes der Mineralfarbenindustrie e.V. (VdMi) nach Nürnberg gekommen. Dr. Ulrich Koemm (Bayer AG), Vorstandsvorsitzender der Bayer Chemicals sowie des Verbandes der Mineralfarbenindustrie übergab den Scheck an Prof. Dr. Eberhard Aust vom Fachbereich Technische Chemie. Dr. Koemm erläuterte die Hintergründe des Förderpreises: Angesichts der zurückgehenden staatlichen Leistungen sehe sich der Verband gefordert, eine zeitgemäße technische Ausstattung der Ausbildungseinrichtungen sichern zu helfen. Die Mitglieder des VdMi hätten sich daher entschlossen, einmalig einen Förderpreis in Höhe von 100.000 Euro auszuloben, mit dem die Hochschule Geräte für die Ausbildung ihrer Studenten anschaffen kann. Dr. Koemm: “In einer Mitgliederumfrage haben wir die für die im VdMi vertretenen Branchen wichtigsten Fachhochschulen ermittelt, wobei die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg eine Vorrangstellung einnimmt.”
BASF verkauft ihre Eigenhandels-Geschäfte im europäischen Kleinkundenmarkt
September 23, 2002 by admin · Leave a Comment
Ab November 2002 übergibt die BASF im Bereich der Technischen und der Styrol-Kunststoffe ihre europäischen Eigenhandels-Aktivitäten an externe Vertriebspartner. Ziel ist es, die Kunden von Kleinmengen- und Nischenprodukten schneller und flexibler zu bedienen. Betroffen ist das Kleinhandelsgeschäft in der Schweiz, in Spanien, Portugal, Großbritannien, Irland und in Italien.
Das Kunststoff-Geschäft der BASF-Gesellschaft Bascom AG in der Schweiz wird an die Firma ALBIS IMPEX AG übergeben. Die Kunststoff-Aktivitäten in den übrigen genannten Ländern übernimmt die neu gegründete Handelsgesellschaft Ultrapolymers N.V. mit Sitz in Dilbeek, Belgien. Die Anteilseigner von Ultrapolymers sind Ravago S.A., Luxemburg, das Management der neuen Gesellschaft und KBC Investco. Diese Veränderung betrifft die BASF-Gesell-schaften Nordisa in Spanien und Margo in Portugal sowie die Kunststoff-Bereiche der Firma Cheadle Colours and Chemicals in Großbritannien/Irland und der BASF Trading Chemicals in Italien.
Somit stützt sich der Kunststoff-Vertrieb der BASF bei der Betreuung von Kleinkunden sowie der Lieferung von Kleinmengen künftig auf die drei großen Vertriebspartner ALBIS, Schulman und Ultrapolymers.
Biomoleküle helfen im Kampf gegen Produktpiraten
September 23, 2002 by admin · Leave a Comment
Zum Test auf Echtheit benötigt man einen Stift mit einer Detektionsflüssigkeit
und das Lesegerät. Die Technik beruht auf der Eigenschaft des Biomoleküls DNS
als Informationsträger. DNS besteht aus vier Bausteinen, die wie Perlen auf
einer Schnur angeordnet sind. Zwei genau zueinander passende Einzelstränge bilden
jeweils einen Doppelstrang. Die Etiketten enthalten einzelsträngige DNS aus
20 bis 30 Bausteinen. Die Zahl der Kombinationen entspricht vier hoch der Anzahl
der Bausteine – bei 20 sind es mehr als eine Billion Möglichkeiten. Wenn der
codierende Einzelstrang mit dem einzig passenden Strang aus dem Stift zusammenkommt,
bildet sich ein Doppelstrang, der zusätzlich mit einen fluoreszierenden Farbstoff
verbunden ist. Das Lesegerät erfasst die Fluoreszenz und bestätigt mit einem
Signal die Echtheit des Etiketts. Das System kann nicht überlistet werden: Die
DNS-Stränge sind zu kurz und ihre Konzentration zu gering, um ihre Abfolge mit
allen verfügbaren Verfahren analysieren zu können. Außerdem befinden sich zur
Verschleierung in der Detektionsflüssigkeit und dem Etikett eine Vielzahl weiterer
Stränge, die ein Fälscher nicht von dem Markierungsstrang unterscheiden kann.
Mit einem Etikett, das bereits den Fluoreszenzfarbstoff enthält, kann das Auslesegerät
auch nicht überlistet werden, da der Ausle-seprozess zweistufig gestaltet ist
und bei den zwei Messvorgängen eine Änderung des detektierten Signals erfolgen
muss. Jeder Kunde hat zudem die Möglichkeit, seinen speziellen DNS-Code zu bekommen.



