Mehr Frauen an die Spitze der Forschung
September 9, 2003 by admin · Leave a Comment
Kongress “Women in Science – Die Chemie muss stimmen” am 14. September 2003 in Mainz
Mädchen haben die besseren Schulnoten, sie machen häufiger Abitur als Jungen und stellen über die Hälfte der Studienanfängerinnen in Deutschland. Dennoch sind Frauen in den Spitzenpositionen der deutschen Forschung unterrepräsentiert und verdienen im Schnitt weniger als ihre männlichen Kollegen. Um das Potenzial gut ausgebildeter und karrierewilliger Frauen in Naturwissenschaften und Technik nicht weiter zu verschwenden, bedarf es eines Umdenkens – in Industrie, an Hochschulen und in der Gesellschaft. Wie das gelingen kann, ist Thema des Kongresses “Women in Science – Die Chemie muss stimmen” am 14. September 2003 in Mainz.
Kraftstoff aus Biomasse
September 8, 2003 by admin · Leave a Comment
Verfahren des Forschungszentrums Karlsruhe zur Verwertung organischer Reststoffe mit Future Energy in Freiberg weiterentwickelt
Die Nutzung von Biomasse als einzige erneuerbare Kohlenstoffquelle zur Herstellung organischer Chemikalien und hochreiner Kraftstoffe ist eine der wesentlichen globalen technischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. Sie scheitert bisher daran, dass Biomasse auf großen Flächen verteilt anfällt und wegen der langen Transportwege wirtschaftlich nicht zu verwerten ist. Ein im Forschungszentrum Karlsruhe entwickeltes zweistufiges Verfahrenskonzept löst dieses Problem. Nachdem letztes Jahr das Konzept erfolgreich verifiziert wurde, konnte das Verfahren nun apparativ weiterentwickelt werden.
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Online-Zugriff auf Material-Informationen, Erfindungen und Schutzrechtsschriften
September 8, 2003 by admin · Leave a Comment
Das FIZ Karlsruhe präsentiert auf der Materialica 03 / Stand B5.229 hoch entwickelte internationale Fachdatenbanken für Entwicklungsingenieure / Vom Literaturzitat direkt zum Volltext online
Karlsruhe/München – Der schnelle und rechtzeitige Zugriff auf Fachinformation vermeidet Doppelarbeit und Fehlinvestitionen und beschleunigt den Innovationsprozess. Das Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe bietet ein reichhaltiges Angebot an elektronischen und gedruckten Informationsdiensten rund um das Thema Materialwissenschaften und Ingenieurwesen.
Schnuppern am “Alligatorenparfüm”
September 8, 2003 by admin · Leave a Comment
Experimente für Kinder, Laborführungen und Vorträge bieten am bundesweiten “Tag der Chemie” die Institute der TU Braunschweig. Ein Thema: Das Sekret des Alligators als einzigartiges Kommunikationsinstrument.
Wer hätte gedacht, dass sich Braunschweiger Chemiker ausgerechnet für Alligatoren besonders interessieren? Professor Stefan Schulz, Wissenschaftler am Institut für Organische Chemie der Carolo-Wilhelmina, hat aus beruflichem Interesse ein Faible für die Reptilien entwickelt. Prof. Schulz erforscht nämlich insbesondere Pheromone, die Duft- beziehungsweise Lockstoffe, die im Tierreich unter anderem zur Partnersuche eingesetzt werden.
Hol den Tiger aus dem Tank
September 5, 2003 by admin · Leave a Comment
Beim Recycling müssen eingesammelte Altstoffe meist gereinigt werden. Alte Tanks aus Autos und Heizkellern haben sich mit Kraftstoffen regelrecht vollgesaugt. Auf der Messe Entsorga in Köln führen Forscher vor, wie sich die Kunststoffe dennoch wiederverwerten lassen.
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Evolution von Kooperation in einer Petri-Schale
September 5, 2003 by admin · Leave a Comment
Max-Planck-Wissenschaftlern gelingt es mit molekularbiologischen Methoden, erstmals die Evolution sozialen Verhaltens bei Bakterien zu beobachten
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Wasserstoff für Brennstoffzellen
September 5, 2003 by admin · Leave a Comment
Neues Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoff
mit niedrigem Gehalt an Kohlenmonoxid
Brennstoffzellen sind im Kommen. Aber erst wenn das aufwendige “Nachtanken” von Wasserstoff entfällt, wird sich dieses Konzept, etwa für Fahrzeuge, auf breiter Basis durchsetzen. Entsprechend wird an transportablen Wasserstofferzeugern gearbeitet. Problem dabei: Wasserstoff, der nach den üblichen Verfahren hergestellt wird, enthält größere Mengen an Kohlenmonoxid (CO), das die Funktion der Brennstoffzelle beeinträchtig und nur durch mehrere aufwendige Verfahrensschritte entfernt werden kann. James A. Dumesic und Rupali R. Davda von der University of Wisconsin haben nun ein Verfahren entwickelt, nach dem Wasserstoff mit geringem CO-Anteil hergestellt werden kann.
Die Forscher setzen dabei nicht auf ein Steam-Reforming von Erdölprodukten, sondern verwenden Kohlenhydrate, beispielsweise Ethylenglycol, die aus Biomasse gewonnen werden. In einem katalytischen Reforming-Prozess werden diese Ausgangsstoffe bei ca. 225 °C unter Druck in flüssigem Wasser zu CO und Wasserstoff gespalten. In einer Folgereaktion, dem so genannten Wassergas-Shift,wird dann CO mit Wasserdampf zu CO2 und wiederum Wasserstoff umgesetzt. Da beide Reaktionen im gleichen vergleichsweise niedrigen Temperaturbereich laufen, können sie gemeinsam in einem Reaktor stattfinden – ein besonderer Vorteil für transportable Wasserstoff-Erzeuger.
Chemie-Industrie bleibt bei Prognose
September 3, 2003 by admin · Leave a Comment
FRANKFURT. Die Chemieindustrie rechnet nicht mehr mit einem nennenswerten Aufschwung im laufenden Jahr. Zwar rechneten zuletzt 30 Prozent der Chemieunternehmen mit einer Verbesserung der Chemiekonjunktur im kommenden halben Jahr. Doch diese Erholung werde nur moderat ausfallen, glaubt der Verband der Chemischen Industrie (VCI).
Für das Gesamtjahr bleibt der Verband bei seiner Prognose, die Produktion werde nur um 0,5 Prozent zulegen, im Dezember hatte die Branche noch mit einem Plus von zwei Prozent gerechnet. Weil aber die Erzeugerpreise gestiegen sind und die Mengen leicht zulegen, dürfte der Gesamtumsatz der Unternehmen im laufenden Jahr 2003 sein Vorjahresniveau um rund 2,5 Prozent übertreffen, zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 also wieder höher ausfallen.
Forschungs- und Lizenzvertrag mit “BayernPatent”
September 3, 2003 by admin · Leave a Comment
Im Auftrag der Technischen Universität München verhandelte BayernPatent mit der Pieris Proteolab AG erfolgreich einen Forschungs- und Lizenzvertrag, der langfristig die gemeinsame Entwicklung von Lipocalinen und Anticalinen sichert.
Anticaline stellen eine neue Klasse von künstlichen Proteinen dar, die auf der Lipocalinarchitektur beruhen und eine Alternative zu Antikörpern bieten.
Dabei konzentriert sich PIERIS auf die Produktentwicklung, während Forscher der Technischen Universität die begleitende Grundlagenforschung leisten. Das Forscherteam wird angeführt von Prof. Dr. Skerra, Ordinarius für Biologische Chemie der TU München und Erfinder der Anticalin-Technologie, der zugleich auch Mitgründer von PIERIS ist.
Degussa setzt auf innovative Eigenschaften von Kunststoffen
September 2, 2003 by admin · Leave a Comment
Neues Projekthaus “Funktionale Polymere” gestartet
Hitzeabweisende Kunststofffenster, die Wärme im Sommer aus- und im Winter einschließen, ultraleichte, hochbrechende Brillengläser, die auch bei starker Fehlsichtigkeit noch angenehm zu tragen sind – durch den Einsatz von Nanomaterialien sollen diese zukunftsträchtigen Eigenschaften von Kunststoffen Wirklichkeit werden. Das ist das Ziel des neuen Projekthauses „Functional Polymers@Interfaces and Surfaces“ der Degussa AG, Düsseldorf. Seit 1. September 2003 erkunden rund 20 Wissenschaftler am Standort Hanau-Wolfgang drei Jahre lang unter Leitung von Dr. Ralf Richter das Gebiet der funktionalen Polymere.
Der Degussa-Vorstandsvorsitzende Prof. Utz-Hellmuth Felcht: „Das neue Projekthaus ist Ausdruck der großen Bedeutung, die wir als Spezialchemieunternehmen der Forschung und Entwicklung beimessen. Auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld halten wir daran unverändert fest. Denn hier wird unsere Zukunft gestaltet.“



