Top

AKtuell: Explosion in Freeport

September 16, 2002 by · Leave a Comment 

Auf dem Werksgelände der BASF Corporation in Freeport, Texas, kam es heute, 13. September 2002, gegen 9.30 Uhr Ortszeit, zu Explosion und Brand eines Eisenbahnkesselwagens. Feuerwehrleute sind vor Ort im Einsatz und haben das Feuer mittlerweile gelöscht. Nach ersten Informationen erlitten vier Mitarbeiter leichte Schürf- und Schnittwunden. Während der Löscharbeiten wurden Anwohner des Standorts aufgefordert sicherheitshalber Fenster und Türen zu schließen und in ihren Häusern zu bleiben.

Im Kesselwagen befand sich ein Vorprodukt zur Herstellung von Nylon.

Die Ursache der Explosion wird zurzeit ermittelt.

Auf dem Werksgelände in Freeport befinden sich 16 Produktionsanlagen, in denen rund 1 100 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Engagierte Chemielehrer ausgezeichnet

September 16, 2002 by · Leave a Comment 

Studiendirektorin Dr. Magdalene von Wachtendonk, Erkelenz, Dr. Wolfgang Bünder, Kiel, und Studiendirektor Wolfgang Hampe, Klausdorf, sind die diesjährigen Preisträger der Fachgruppe Chemieunterricht der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Die Preise werden in festlichem Rahmen am 13. September anlässlich der Tagung “Bildungsinitiative Chemie” in Weingarten verliehen.

Der von Merck, Darmstadt, gestiftete Friedrich Stromeyer-Preis wird an Lehrerinnen oder Lehrer für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Chemieunterrichts an Schulen verliehen. Magdalene von Wachtendonk hat sich besondere Verdienste um die Entwicklung und Gestaltung eines modernen experimentellen Chemieunterrichts erworben. Sie versteht es, die Inhalte der chemischen Fachsystematik für einen motivierenden und fachlich fundierten Unterricht in lebensnahe Themen zu integrieren. Ihre schulgerechten Experimente und Unterrichtskonzepte vermittelt sie mit viel Engagement und Erfolg in der Lehrerfortbildung. Als Fachleiterin in der Lehrerausbildung und als langjährige Fachberaterin bei der Bezirksregierung hat sie sich in kollegialer Kooperation besondere Verdienste bei der Implementation neuer Chemie-Lehrpläne sowie bei der Weiterentwicklung der Aufgaben- und Prüfungskultur erworben. Zu ihren Publikationen gehören mehrere viel beachtete Lehrbücher für den Chemieunterricht.

Read more

Metallentfettung und Korrosionsschutz im Vakuum

September 15, 2002 by · Leave a Comment 

Vakuumtechnik zum 400. Geburtstag Otto von Guerickes: Eine Innovation aus dem BMBF-Programm “anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen” (aFuE)

Beim Drehen, Fräsen und Bohren von Motorlagern und anderen Metallteilen kommen Kühlschmierstoffe zum Einsatz, die vor einer Lackierung entfernt werden müssen. Gleiches gilt für Fett, das bei Transport oder Lagerung von Metall als Rostschutz aufgetragen wird. Bislang entfetten die Betriebe ihre Produkte mit Lösungsmitteln, die nur unzureichend reinigen oder die Umwelt belasten können. Mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen “Otto von Guericke” (AiF) hat das Labor für Umwelttechnik der Fachhochschule Südwestfalen ein vakuumtechnisches Verfahren entwickelt, das eine rückstandsfreie und emissionsarme Entfettung ermöglicht. Als Maßnahme des produktionsintegrierten Umweltschutzes kann die neue Methode die Nutzung der hochwirksamen, aber toxischen chlorierten Kohlenwasserstoffe bei der Entfettung von Metallteilen ersetzen.

Read more

Chromatographie – Basis für Fortschritt in der Analytik

September 14, 2002 by · Leave a Comment 

Chromatographie und andere analytische Trenntechniken bilden die Basis für Fortschritte in der analytischen Chemie sowie in vielen Bereichen der Naturwissenschaften, Technik und Medizin. In Leipzig treffen sich vom 15. bis 20. September fast 600 Experten auf dem 24th International Symposium on Chromatography, um über die neusten Entwicklungen zu diskutieren.

Chromatographie und andere analytische Trenntechniken bilden die Basis für Fortschritte in der analytischen Chemie sowie in vielen Bereichen der Naturwissenschaften, Technik und Medizin. In vielen Fällen ermöglicht erst die Auftrennung von Stoffgemischen deren Analyse. Erst die Anwendung von Hochleistungs-Kapillarsäulen brachte die Erkenntnis, dass zahlreiche Proben natürlicher und anthropogener Herkunft äußerst komplex zusammengesetzt sind, das heißt aus einer Vielzahl von Inhaltsstoffen bestehen, die zudem noch in einem sehr breiten Konzentrationsbereich vorliegen können. So wurden zum Beispiel im Kaffeearoma über 800 verschiedene Substanzen – die meisten in äußerst geringen Mengen – gefunden. Die Stoffgemische können immer komplexer, die Substanzmengen immer winziger werden – durch Weiterentwicklung genügen die Trenntechniken immer höheren Anforderungen. In Leipzig treffen sich vom 15. bis 20. September fast 600 Experten auf dem 24th International Symposium on Chromatography, um über die neusten Entwicklungen zu diskutieren. Die Organisation der Veranstaltung liegt bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) unter Vorsitz des Leipziger Chemikers Professor Dr. Werner Engewald

Read more

Schwarzer Kunststoff bindet Umweltgifte

September 13, 2002 by · Leave a Comment 

Forschungszentrum Karlsruhe entwickelt Material für die sichere Rückhaltung
von Dioxinen In der Rauchgasreinigung von Verbrennungsanlagen bestehen viele
Komponenten aus Kunststoffen, meist Polypropylen. An die Oberfläche dieser Kunststoffe
lagert sich Dioxin aus dem Rauchgas an. Schon bei einer Temperaturerhöhung um
wenige Grad können sich die Dioxine wieder von den Oberflächen lösen und ins
Abgas zurückgelangen. Dieser so genannte “Memory-Effekt” lässt sich durch eine
Neuentwicklung des Forschungszentrums Karlsruhe unterbinden: Ursprünglich weißes
Polypropylen wird mit Kohlenstoff-Partikeln vermischt. In dem nun schwarzen
Kunststoff werden die Dioxine stärker gebunden, was die Freisetzung bei verfahrensbedingten
Temperaturschwankungen verhindert.

Read more

Gefüllte Miniröhren für magnetische Datenspeicher

September 13, 2002 by · Leave a Comment 

Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden präsentiert auf der Messe materialica 2002 in München Kohlenstoffnanoröhren, die mit Eisen, Kobalt oder Nickel gefüllt sind und dadurch besondere magnetische Eigenschaften besitzen. Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) präsentiert auf der materialica 2002 in München neueste Ergebnisse der Magnetoelektronik.
Mit ferromagnetischen Werkstoffen (Fe, Co, Ni) gefüllte Carbon-Nanotubes ermöglichen neue Ansätze in der Entwicklung magnetischer Datenspeicher für den “Nanocomputer” von morgen. Wenn man einzelne Dots dieser Nanotubes eng strukturiert wachsen lassen kann, hat man kleinste magnetische s “Bits” mit bisher nicht erreichten Abmessungen .

Read more

Bayer baut weltweit weitere 4.700 Arbeitsplätze ab

September 13, 2002 by · Leave a Comment 

Leverkusen – Angesichts der wirtschaftlichen Lage und des zunehmenden internationalen Wettbewerbs wird es im Bayer-Konzern weltweit weitere Maßnahmen zur Anpassung der Produktionskapazitäten und Optimierung der Kostenstrukturen geben. Deshalb sollen bis zum Jahr 2005 zusätzliche 4.700 Arbeitsplätze weltweit abgebaut werden. Diese Planungen hat der Vorstand dem Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung präsentiert.
Im Rahmen der laufenden Restrukturierungsprogramme, der Umsetzung von Synergien aus der Übernahme von Aventis CropScience sowie personeller Anpassungen im Bereich Pharma – u. a. als Folge der Rücknahme des Cholesterinsenkers Lipobay – hatte Bayer bereits vor einiger Zeit den weltweiten Abbau von 10.300 Arbeitsplätzen in den nächsten vier Jahren bekannt gegeben. Davon sind bereits 1.800 umgesetzt. Die Umstrukturierung des Konzerns sowie die derzeit schlechte Weltkonjunktur machen eine weitere Erhöhung um 4.700 erforderlich, davon 40 Prozent innerhalb der deutschen AG.

Read more

Sechs neue Studiengänge zum kommenden Semester

September 13, 2002 by · Leave a Comment 

Sechs neue Bachelor-/Master-Studiengänge wird die Gerhard-Mercator-Universität Duisburg zum kommenden Wintersemester einführen

Im Überblick:
Kulturwirt
Wirtschaftsingenieurwesen
Logistik-Management
Technische Logistik
International Studies in Engineering ISE
Wasser: Chemie, Analytik, Mikrobiologie

Mit ihrem fachübergreifenden Ansatz und gestuften Aufbau vermitteln sie Kenntnisse und Fähigkeiten, die einen schnellen Berufsübergang schon
nach sechs Semestern eröffnen neben der Chance zu einer weiteren wissenschaftlichen Vertiefung im international anerkannten Masterstudiengang. Einschreibungen sind noch bis zum 17.10. möglich.

Weitere Infos unter: www.uni-duisburg.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

http://www.uni-duisburg.de

Mini-Chips gegen den Terror

September 12, 2002 by · Leave a Comment 

Prophylaxe heißt das Mittel, mit dem potenziellen Anschlägen in Zukunft begegnet werden soll. US-Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei terroristischen Aktionen verwendete Kampfstoffe sichtbar zu machen und so größtmögliche Schadensbegrenzung zu betreiben.

Forscher der University of California in San Diego haben Siliziumchips in der Größe von Staubkörnern entwickelt, die es erlauben, biologische und chemische Kampfstoffe schnell zu entdecken und zu identifizieren. Der so genannte Smart Dust besteht aus Siliziumpartikeln, die mit Testmolekülen bedeckt sind und nur ganz bestimmte Farben reflektieren. Kommt einer der Mini-Chips mit dem Stoff, auf den er geeicht ist, in Berührung, wird eine chemische Reaktion ausgelöst. Diese kann anhand der Farbe des Chips identifiziert werden.
Read more

Technologen entwerfen robusten Rußfilter für Dieselmotor

September 12, 2002 by · Leave a Comment 

In einem Projekt der niederländischen Technologiestiftung STW hat Dipl.-Ing. Coen van Gulijk ein neues Konzept für einen robusten Rußfilter für Dieselmotoren entworfen. Der Filter hat neben einem Filterkanal einen offenen Kanal, sodass die Verstopfungs- und somit Brandgefahr ausgeschlossen wird. Der Forscher promoviert am 19. September an der Technischen Universität Delft.

Der neue Rußfilter setzt sich aus einer Reihe von Schaumplatten aus perforierter Keramik zusammen. Die Oberfläche der Keramik ist mit einem Katalysator imprägniert, wo die einströmenden Rußteilchen verbrennen und als Gase freiwerden. Aschenteilchen, die mit dem Ruß aus Verunreinigungen im Diesel mitgeführt werden, bleiben in den Poren der Schaumplatten zurück. Der keramische Schaum kann eine große Menge an Asche enthalten, bevor er zu verstopfen droht. Daher hält er sich lange. Der Filter eignet sich sehr, um Ruß aus sogenanntem verschmutzten Diesel aufzufangen. ‘Verschmutzter Diesel’ ist ein schwerer Kraftstoff, der viele Minerale und Metalle enthält, die Asche ergeben. Vorhandene Filtersysteme würden durch die Verwendung ‘verschmutzten Diesels’ verstopfen.

Read more

« Previous PageNext Page »

Bottom