ETH-Forschende machen Proteine in der Oberfläche eines Zellkerns sichtbar
January 16, 2003 by admin · Leave a Comment
[B]Der Zellkern, in welchem die genetische Information sitzt, kommuniziert mit dem Rest der Zelle durch so genannte Kernporen. Wie ändern diese Kernporen ihre Struktur, wenn speziell präparierte Moleküle andocken? Warum bleiben einige Moleküle regelrecht in der Pore stecken, während andere elegant hindurchgleiten? Die Januar-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Biophysical Journal” berichtet von dieser Forschungsarbeit, für die Wissenschaftler aus den Disziplinen Biologie und Physik ihre Kräfte gebündelt haben.
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Im Zellkern ist nicht nur die genetische Information der einzelnen Zelle, sondern auch des gesamten Organismus gespeichert. Jede Zelle eines mehrzelligen Lebewesens, z.B. des Menschen, verfügt über den gleichen DNA-Satz. Die Kommunikation des Zellkerns mit dem Rest der Zelle und umgekehrt entscheidet darüber, dass die Zellen richtig funktionieren und somit das Überleben des Organismus garantieren. Der Kernporenkomplex stellt den einzigen Weg für die makromolekulare Kommunikation zwischen Zellkern und dem Rest der Zelle dar.
Faszination der Chemie im Bild
January 15, 2003 by admin · Leave a Comment
Das Bild des Monats Januar präsentiert von der BASF AG.
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Das Foto verbindet Ästhetik mit High-Tech und zeigt die Faszination der Chemie. Gleichzeitig will es dazu beitragen, den Dialog zwischen Wissenschaftlern und interessierter Öffentlichkeit zu fördern, aber auch die Bedeutung der Chemie als einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Deutschland zu unterstreichen. Das Jahr der Chemie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie den deutschen Chemieverbänden initiiert.
BASF verstärkt ihr Geschäft mit Kunststoffen
January 15, 2003 by admin · Leave a Comment
Die BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen, hat heute (14.01.03) eine Vereinbarung über zwei Transaktionen mit Honeywell International, Morris Township, New Jersey, USA, unterzeichnet. Die BASF wird zum einen das weltweite Geschäft mit technischen Kunststoffen von Honeywell erwerben. Zum anderen wird die BASF ihr globales Geschäft mit Polyamid-Fasern an Honeywell verkaufen. Mit diesen Transaktionen trennt sich die BASF von ihren Aktivitäten bei Polyamid-Fasern und konzentriert sich auf das Geschäft mit technischen Kunststoffen, Styrolkunststoffen, Polyurethanen sowie Zwischenprodukten für die Herstellung von Polyamid.
Mit dem Erwerb des Geschäfts mit technischen Kunststoffen verbessert die BASF ihre Marktposition und kann ihren Kunden künftig eine größere Produkt-Auswahl anbieten. Honeywell erzielte 2001 mit technischen Kunststoffen einen Umsatz von 350 Millionen US-Dollar. Zusammen hätten beide Unternehmen 2001 einen Pro-forma-Umsatz von etwa zwei Milliarden US-Dollar mit technischen Kunststoffen und Polyamidzwischenprodukten erzielt.
Die BASF verkauft ihr Geschäft mit Polyamid-Fasern, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit dieser Aktivitäten als Teil einer größeren Einheit zu erhöhen. Der BASF-Umsatz in diesem Arbeitsgebiet betrug im Jahr 2001 rund 350 Millionen US-Dollar.
Ein Blocker für den zellulären Shredder.
January 14, 2003 by admin · Leave a Comment
Neuer Antitumor-Wirkstoff aus Meeres-Bakterium
Schon lange nimmt die Pharmaforschung die natürlichen Antibiotika aus Actinomyceten – aufgrund ihres pilzartigen Geflechtes auch Strahlenpilze genannte Bodenbakterien – als Vorbild und Ausgangspunkt für Pharmaka. Prominente Vertreter sind die Antibiotika Actinomycin und Streptomycin. Mittlerweile ist das Repertoire dieser Mikroorganismen zwar ausgereizt, eine kalifornische Forschergruppe um William Fenical von Scripp Institute of Oceanography sorgte inzwischen aber für frischen Wind aus einer unerwarteten Richtung: In tropischen und subtropischen Meeres-Sedimenten entdeckten sie eine völlig neue Quelle für diese Organismen. Und ebenso wie ihre bekannten erdverbundenen Vettern produzieren die marinen Actinomyceten hoch wirksame Substanzen. Einen besonders vielversprechenden Kandidaten, der das Zeug zum Krebs-Therapeutikum haben könnte, hat Fenicals Team nun näher unter die Lupe genommen.
CIA 2003 – 2. Conference für Ionen-Analytik
January 14, 2003 by admin · Leave a Comment
Termindatum: Montag, 24. Februar 2003 Startzeit: 09:00h
Enddatum: Mittwoch, 26. Februar 2003 Ende: 15:00h
Wissenschafts- und anwendungsbezogene Konferenz mit Vortragsprogramm, Posterausstellung und Firmenausstellung. Themenschwerpunkte sind die Entwicklungen verschiedener Methoden zur Ionenanalytik (IC, CE, FIA, Elektroanalytik, Sensorik, Titration, etc.) und ihre Anwendungen auf verschiedene Applikationen (Umwelt, Industrie, Lenensmittel, etc.).
Informationen unter www.cia-conference.com
“Lab-on-a-Chip” hilft beim Bierbrauen
January 13, 2003 by admin · Leave a Comment
Mikrofluidisches System aus haardünnen Kanälen analysiert Flüssigkeiten kontinuierlich in der Produktion
Wenn ein Brauer gutes Bier brauen will, braucht er viel Erfahrung und selbst dann ist der Erfolg nicht garantiert. Für ein optimales Ergebnis muss der Gärvorgang zu einem bestimmten Zeitpunkt unterbrochen werden. Es gibt bisher aber kein Analysesystem, das den Braumeister kontinuierlich über den Alkoholgehalt der Würze und damit den Stand der Gärung informiert. Er muss öfter per Hand Proben nehmen und analysieren. Siemens-Wissenschaftler arbeiten an einem Minilabor nicht nur für Brauer, das im Gegensatz zu heutigen Analysegeräten ständig Daten liefern und im Prozess integriert arbeiten soll. Das Herzstück des so genannten “Lab-on-a-Chip” ist kleiner als eine Scheckkarte, was sehr kurze Analysezeiten ermöglicht: In rund drei Minuten liegt ein Ergebnis vor.
Zur Untersuchung von Inhaltsstoffen in Flüssigkeiten gibt es die Kapillarelektrophorese als etabliertes Laboranalyseverfahren. Diese Geräte kosten rund 50.000 Euro und sind etwa einen Meter breit und hoch. Sie brauchen für eine Analyse zwischen zehn Minuten und einer Stunde – je nach Beschaffenheit der Probe. Das Messprinzip beruht vereinfacht gesagt darauf, dass die in der Flüssigkeit gelösten Stoffe in einer Kapillare unter dem Einfluss eines elektrischen Feldes unterschiedlich schnell wandern und am Ende der Messstrecke getrennt ankommen. Dort werden sie von einem Detektor erfasst. Eine Software berechnet dann den entsprechenden Gehalt. Die Geräte gibt es bisher aber nur für Anwendungen im Labor.
Neues Sicherheitszentrum gegen biologische Gefahren
January 13, 2003 by admin · Leave a Comment
Biologische Waffen und exotische Krankheiten sind Gefahren, die jede Nation bedrohen können. Durch ein Frühwarnsystem hoffen australische Wissenschaftler sie vorherzusagen, wirksam zu bekämpfen und mehr Schutz für Mensch und Umwelt zu garantieren.
Die University of Queensland, Australien, richtet ein Forschungszentrum zur Früherkennung von biologischen Gefahren ein. Ziel des Cooperative Research Centre (CRC) for Australian Biosecurity ist der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und der Tierwelt, der Natur und der ökonomischen Resourcen gegen biologische Angriffe und exotische Krankheiten jeder Art. Es soll Methoden enwickeln, die es ermöglichen, biologische Bedrohungen früher zu erkennen und ihnen schon im Vorfeld effektiver zu begegnen. Dazu sollen neue Technologien bis hin zur Satellitenüberwachung entwickelt und genutzt werden.
Produktneuheit Transferpette® -8/-12
January 12, 2003 by admin · Leave a Comment
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Die Transferpette® -8/-12 von Brand ist konsequent auf mühelose Handhabung und Ergonomie optimiert.
Die einzigartige Form der Transferpette®-8/-12 ist der Ergonomie der menschlichen Hand angepasst. In Kombination mit reduzierten Bedienkräften und dem neuen wartungsfreundlichen Design wird das Arbeiten im Mikroplatten-Format erheblich erleichtert. Durch den Einsatz hochwertiger Werkstoffe ist sie ein wahres Leichtgewicht.
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Perlmutt von Seeohren: Vorbild für neue Werkstoffe ?
January 10, 2003 by admin · Leave a Comment
Perlmutt ist schön, deshalb wird gerne für Schmuck oder Knöpfe verwendet. Produzenten des Naturrohstoffes sind Weichtierarten wie Schnecken. Für das Perlmutt interessieren sich auch Forscherinnen und Forscher vom Institut für Biophysik und dem Institut für Keramische Werkstoffe und Bauteile der Uni Bremen sowie des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen. Gemeinsam untersuchen sie, ob und wie Perlmutt-Bestandteile sich eigenen, um neue synthetische Verbundmaterialien herzustellen.
Die Tür zur Nano-Welt geht weiter auf
January 10, 2003 by admin · Leave a Comment
Am 16. Januar 2003 startet an der TU Chemnitz das Graduiertenkolleg “Akkumulation von einzelnen Molekülen zu Nanostrukturen”. Derartige Graduiertenkollegs gelten an deutschen Hochschulen als Aushängeschild. Sie ermöglichen jungen Wissenschaftlern ein fachübergreifend ausgerichtetes Promotionsstudium. Prof. Dr. Christian von Borczyskowski, Professur Optische Spektroskopie und Molekülphysik, ist Sprecher des Chemnitzer Graduiertenkollegs. Ziel der Nachwuchswissenschaftler aus der Physik und der Chemie sei es einzelne Atome und Moleküle zu so genannten Nanostrukturen zusammenzufügen und zu erforschen. Dabei geht es unvorstellbar klein zu: Immerhin eine Milliarde Nanometer passen in nur einen einzigen Meter. Das entspricht in etwa der Größe eines Tischtennisballs im Verhältnis zur Erdkugel.
Völlig neue Prinzipien des Aufbaus von funktionsfähigen elektrischen und mechanischen Einheiten stehen laut Prof. von Borczyskowski im Mittelpunkt der Untersuchungen: “Bei der zunehmenden Miniaturisierung in vielen technologischen Bereichen und der Materialforschung werden wir sicher mit Hilfe unserer Forschungsergebnisse die Tür zur Nano-Welt noch weiter aufstoßen.”



